Sungazing – was ist das eigentlich?

Sungazing ist eine uralte Praxis der Aufnahme von Sonnenenergie über die Augen. Um dies gefahrlos üben zu können, sind einige Sicherheitshinweise strikt zu beachten, auf die ich im Laufe dieses Artikels näher eingehen werde! In unserem Kulturkreis wurde Sungazing vor allem durch einen Mann bekannt, der kurz HRM genannt wird. Sein vollständiger Name ist Hira Ratan Manek. Er hat eine Website, die Solar Healing heißt und auf der es viele Infos zum Sungazing auf englisch gibt. Hier in diesem Blogpost möchte ich einige wesentliche Punkte auf deutsch zusammen fassen.

Video: Sungazing von HRM in 2 Minuten erklärt

In diesem Video erklärt Hira Raten Manek (HRM) die Grundlagen des Sungazing in etwa 2 Minuten!

Video: HRM „ohne Essen leben“ Mythos entlarvt & zugegeben

Der Sungazing-Guru HRM (Hira Ratan Manek) behauptet hier zunächst, seit 18. Juni 1995 allein von Sonnenlicht und Wasser, aber ohne physische Nahrung zu leben und auch nie wieder essen zzu woillen, wird dann aber essend in einem indischen Restaurant gefilmt, zur Rede gestellt, lügt erst und gibt später per Email zu, dass er gegessen und darüber gelogen hat.

Hier ein Screenshot einer Email von HRM, in der er sich dafür entschuldigt, gelogen zu haben, was sein „nicht essen“ angeht:

HRM gibt zu, dass er über sein "nicht Essen" gelogen hat und entschuldigt sich.

HRM gibt zu, dass er über sein „nicht Essen“ gelogen hat und entschuldigt sich.

Sungazing nach HRM – Wunschdenken & Realität

Sungazing HRM Hira Ratan Manek

Sungazing – HRM Hira Ratan Manek

Anhand der letzten beiden Absätze ist wahrscheinlich deutlich geworden, dass auch HRM ein Mensch ist, der in Fallen tappt, die sein Lebensweg für sein Wachstum vorgesehen hat. Was für mich anerkennenswert scheint, ist der Punkt, dass Hira Ratan Manek (HRM) durch sein Engagement zu einer größeren Bekanntheit des Sungazing beigetragen hat.

Es geht mir also nicht darum, HRM hier als Mensch oder Lehrer zu diskreditieren. Tatsächlich möchte ich dazu einladen zu erkennen, dass wir alle Menschen sind und dass auch jemand, der sich einem inneren Programm folgend als Guru-Figur aufgebaut hat, deswegen nicht weiser oder wissender ist als andere Menschen, die vielleicht etwas zurückhaltender in der Öffentlichkeit wirken, wie z.B. Sunyogi Umasankar, mit dessen Sonnen-Yoga ich mich – angeregt durch einige synchrone Hinweise der letzten Zeit – bald ergänzend zum Sungazing auch näher beschäftigen möchte.

Nun aber zur Praxis des Sungazing, falls DIch das anzieht:

Sungazing – Wie geht es?

An sich ist es sehr einfach: Zunächst gilt es, die Sicherheit zu beachten, damit Du Deine Augen nicht durch UV- oder Infrarotstrahlung schädigst:

  1. Gehe zu einem Augenarzt und lass Deine Augen überprüfen! Wenn Du keine schwerwiegenden Augenprobleme hast, kannst Du sungazen. Fehlsichtigkeit usw. wird in der Regel nach einigen Monaten besser. Dazu später noch ein Beispiel. Nach einer Augen-OP sollen nach Aussage von HRM mindestens 3 Monate Zeit gelassen werden.
  2. Praktiziere Sungazing NUR maximal innerhalb der ersten Stunde (dieser erfahrene Praktizierende empfiehlt z.B. nur die erste und
    Alexander Gottwald Sungazing im Salar de Uyuni, Bolivien

    Alexander Gottwald Sungazing im Salar de Uyuni, Bolivien

    letzte halbe Stunde) nach Sonnenaufgang  oder in der letzten Stunde vor Sonnenuntergang! Die genauen Zeiten für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang findest Du z.B. auf dieser Seite, wenn Du Deinen Standort eingibst!

  3. Überprüfe zusätzlich, ob der UV-Index für diese Phase mit Null angegeben ist, was Du z.B. auf dieser Website überprüfen kannst, wenn Du Deinen Standort eingibst.
  4. Wenn Du die Punkte 1. bis 3. überprüft hast und eine sichere Zeit für Dich gefunden hast, suche Dir nach Möglichkeit einen Platz, wo Du barfuss auf Sand (oder Erde) stehen kannst, um in die Sonne zu schauen. (Fals Du nur in der Stadt praktizieren kannst, empfiehlt HRM eine mit Sand gefüllte Schüssel zu verwenden, in der Du barfuss stehen kannst.)
  5. Wenn 1.-4. gewährleistet sind, beginne damit, für maximal 10 Sekunden mit geöffneten Augen, ohne Brille oder Fensterglas dazwischen, in die Sonne zu schauen. Die Dauer des Sungazing kannst Du täglich um maximal 10 Sekunden erhöhen, aber nur, wenn sich das für Dich auch von Deiner inneren Stimme her richtig anfühlt! Es sollte kein Ehrgeiz involviert sein!
  6. Nach dem Sungazing wende Dich von der Sonne ab, reibe Deine Handflächen kräftig aneinander und bedecke damit die geöffneten Augen. Du wirst ein farbiges Nachleuchten erleben. Beobachte es, bis es von selbst aufhört, damit Du alle im Sonnenlicht enthaltenen Farben in den verschiedenen Ebenen Deines Wesens integrieren kannst und Deine Augen sich erholen können!
  7. Wenn Du zwischendurch Schwierigkeiten spürst, geh noch mal zu 1. und überprüfe, ob Du 2.-6. beachtet hast.
  8. Laut HRM wird folgendes empfohlen: Wenn Du 44 Minuten täglicher Praxis erreicht hast, beginne damit für 1 Jahr jeden Tag 45 Minuten barfuss zu gehen. Andere Sungazer sagen, dass es weder nötig sei, täglich Sungazing zu praktizieren, noch die Zeiten so lange auszudehnen. Höre auch hier auf Deine innere Stimme!

Video: 15 Minuten Sungazing – meine bisherigen Erfahrungen

Nach 15 Minuten Sungazing mein eigenes Fazit für den Moment. Dieses Fazit bitte ich als Meinungsäußerung zu verstehen und nicht als Einladung oder Empfehlung. Vertraue Deiner eigenen inneren Stimme, ob, wie oft und wie lange Du Sungazing praktizieren solltest!

Heilung der Augen durch Sungazing

Hier gibt es einen jungen Mann, der sagt, der habe durch Sungazing von über 20 Minuten seine zuvor stark eingeschränkte Sehstärke vollständig wieder herstellen können:

Gibt es dauerhafte Augenschäden durch Sungazing?

Es gibt anscheinend gelegentlich Menschen, die zeitweise Einschränkungen durch Sungazing erfahren haben. Selbst dieser kritische und umfassende Einblick in die Jahrtausende alte Tradition des Sungazing die sich in verschiedensten Regionen und Kulturen der Erde wieder finden lässt, weist darauf hin, dass es keinen seriösen Augenarzt gibt, der von dauerhaften Schäden durch ordnungsgemäß durchgeführtes Sungazing berichten würde. Vinny Pinto schreibt:

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Bottom line: there is definitely some potential danger to staring at the sun for any significant length of time anytime after a couple of hours after sunrise or a couple of hours before sunset, and particularly at high noon and during early afternoon, but even then the harm would likely be minor or temporary.

Zusammenfassung: Es liegt definitiv eine mögliche Gefahr darin, einige Stunden nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang und speziell mittags und am frühen Nachmittag für eine signifikante Zeitspanne in die Sonne zu starren, aber selbst dann wird der Schaden höchstwahrscheinlich minimal oder vorübergehend sein.

Vinny Pinto
www.divine-heart.org

 

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Meine eigene Erfahrung mit den Augen ist die, dass es sehr wohl zu temporären Sehstörungen kommen kann, wenn man es übertreibt und auch wenn man die zeitlichen Begrenzungen nicht einhält. Nach den Erfahrungen der vergangenen Monate würde ich eher dazu neigen, Vinny Pintos Empfehlung von nur je 30 Minuten nach dem Sonnenaufgang und vor dem Sonnenuntergang zu folgen und nicht der von HRM, Sungazing bis zu eine Stunde nach Sonnenaufgang bzw. vor Sonnenuntergang zu üben. Aber vor allem würde ich sagen: Wenn Du Dich zum Sungazing hingezogen fühlst, folge Deiner eigenen inneren Stimme.

Du möchtest mehr Austausch über Sungazing?

Wenn Du mehr Austausch über Sungazing möchtest, schau gern einfach mal auf meiner FB-Seite über Sungazing vorbei, auf der immer wieder interessante Posts über die Sonne und ihre möglichen positiven Auswirkungen im Allgemeinen und des Sungazing im Speziellen veröffentlicht werden. Ich freue mich, Dich auf der Seite zu sehen und natürlich auch, wenn Du ein „Like“ da lässt, so dass mehr Menschen diese Technik kennen lernen können, ohne sich in den dogmatischen Versprechungen der Sungazing-Gurus zu verlieren.

Es gibt bei FB auch eine deutsche Gruppe zu Sungazing, die zwar etwas von Rohkostfanatikern dominiert scheint, wo aber dennoch gelegentlich interessante Informationen zu finden sind.

Von Vinny Pinto gibt es eine Yahoo-Gruppe zum Thema Sungazing, für die Du Dich anmelden kannst.

Darf ich Dir ein Buch über Sungazing schenken?

Es gibt ein recht umfangreiches Buch über Sungazing und seine Potenziale mit vielen historischen Bezügen aus allen möglichen Kutluren, in denen Sungazing praktiziert wurde, das ich Dir hier gern schenken möchte, wenn Du mir einen Kommentar zu diesem Artikel schreibst. Ich

Sungazing über Sucre, Bolivien

Sungazing über Sucre, Bolivien

freue mich also darauf, von Dir zu hören, welche Erlebnisse Du mit Sungazing bereits hattest, welche Fragen Du eventuell dazu hast und auch worin Du spezielle Potenziale des Sungazing für Dein Leben bzw. die Menschheit siehst. Kommentare, die nur der Wiederholung längst wiederlegter Mythen dienen, wie Sungazing sei gefährlich und führe zu grauem Star oder Netzhautablösung (beides bloße Angstmache, die nirgends nachgewiesen werden kann), werde ich nicht veröffentlichen. Ich freue mich also auf einen inhaltlich interessanten Austausch mit Dir und empfehle Dir auch mit den Aussagen aus dem Buch, das Du hier dann zum Download bekommst, achtsam und vorsichtig umzugehen, denn Deine innere Stimme sollte immer der Leitfaden für Dein Leben sein. Insbesondere mit den Aussagen aus dem Buch, bis zu einer Stunde nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang und bei einem UV-Index bis zu 2 sei Sungazing sicher, wäre ich sehr vorsichtig! Ich empfehle, es nur 30 Minuten nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang zu üben und nie be einem UV-Index, der über 0 liegt, wie ich das oben in dem Abschnitt „Sungazing – wie geht es?“ beschrieben hatte.

Waren diese Infos über Sungazing nützlich für Dich? Wenn ja, teile sie bitte, indem Du einen der hier vorhandenen Social-Media-Knöpfe benutzt! Herzlichen Dank!

Alles (IST) Liebe,

Alexander Gottwald

Warum schreibe ich ein Buch über L+A+S=S los und L+E+B=E! ?

Seit 2002 ist L+A+S=S los und L+E+B=E! die Grundlage all meiner anderen Arbeit. Zunächst in kleinen Gruppen und zuletzt nur noch in Einzel-Coachings via Skype habe ich seine Schlüssel auch interessierten Klienten vermittelt. Da dies allerdings sehr zeitaufwendig ist, kostete dies bislang jeweils mehrere Tausend Euro. Um nun in diesen Zeiten des Wandels dieses Herzstück meiner Arbeit viel mehr Menschen zugänglich zu machen, schreibe ich nun ein Buch darüber… hier erzähle ich ein wenig drüber in diesem kurz vor Sonnenuntergang am Strand in Uruguay aufgenommenen Video:

Warum ich in diesem Buch über L+A+S=S los und L+E+B=E! alles verrate…

Ja, Du hast richtig gelesen! In diesem Buch verrate ich alles, nicht nur über die drei Prinzipien D+U+M=M, H+A+S=S und L+E+B=E!, – über die ich ja hier auch vor einigen Jahren schon ein wenig in diesem PDF veröffentlicht hatte – sondern zeige auch ALLE 12 Schlüssel, denn  Ich möchte, dass so vielen Menschen wie möglich diesen Prozess für sich nutzen können, aus der Liebe, die JETZT HIER IST, im Alltag zu leben!

Sei also gespannt! In einigen Wochen wird dieses Buch bei Amazon Kindle digital und via Createspace auch als gedrucktes Buch erhältlich sein!

Zwischen 3.000 & über 5.000 m im HIER & JETZT

Vor einigen Tagen kam ich von einer wunderbaren Reise durch fast unberührte Natur im Süden Boliviens zurück, die ich mit meiner Tochter gemeinsam unternommen hatte, die ich nach vier Jahren endlich persönlich wieder sehen konnte und die auf dieser Reise ihren 15. Geburtstag feiern konnte.

Die Tage waren sehr voll mit wunderbaren Eindrücken, aber natürlich auch mit körperlicher Belastung.  Die Höhe war mit ein wenig Kokablättern und gelegentlich auch so einer Höhentablette in den ersten zwei Tagen dann auch gut zu bewältigen… aber sich permanent zwischen 3000 und gut 5000 m Höhe zu bewegen, ist schon auch nicht ohne… Die Verpflegung war für bolivianische Verhältnisse sehr gut. Mittagessen mit frischen Salaten und wahlweise normalem oder vegetarischem Hauptgang und Obst als Nachtisch, Abendessen mit Gemüsesuppe und wiederum wahlweise normalem oder vegetarischem Hauptgang war sehr schmackhaft und auch gut verdaulich… einzig das Frühstück, das jeweils nur aus süßen Sachen bestand, war nicht ganz in meinem Sinne… aber ein paar Tage hält man das auch aus…
Die Unterkünfte waren sehr basic, aber besser als nach einigen Reiseberichten im Netz zu erwarten gewesen wäre. Alles war sauber und mit dem von der Agentur gemieteten Schlafsack gab es auch bei Übernachtungen im unbeheizten Hostal in 4.200 bzw. 4.340 m Höhe keine Kälteprobleme  …

Arbol de Piedra Wüste von Siloli Bolivien Alexander Gottwald mit seiner Tochter Sita

Arbol de Piedra Wüste von Siloli Bolivien Alexander Gottwald mit seiner Tochter Sita

Der Fahrer von La Torre-Tours war sehr nett und auch kompetent (bis auf seine landesübliche nervige Angewohnheit, einen mit seeehr lauter Musik zu „beglücken“, wobei er das Konzept von „bitte leiser“ nicht so richtig verstanden hat und auch nicht so ganz, was es bedeutet, dass die Fahrgäste bezahlen und auch das Programm mitbestimmen sollten *grins) und der Landcruiser war in sehr gutem Zustand, was bei anderen Agenturen nicht so der Fall war, wo das Auto dann liegen blieb und unser Fahrer dann half, die lahme Ente wieder flott zu kriegen… was gelegentlich schon mal eine halbe Stunde Zeit gekostet hat… aber ich fand es schön zu sehen, dass die sich gegenseitig geholfen haben…
Was die Attraktionen auf der Tour angeht, hab ich immer noch Gänsehaut, was wir da alles zu sehen bekommen haben. Allerdings ist das Programm so voll, dass man an manchen Orten nur vorbei gefahren ist und es hieß, wenn man wolle, könne man nun aus dem Jeep heraus ein Foto machen – wie z.B. bei der Salvador Dali Wüste, die übrigens so heißt, weil vor etlichen Jahren mal jemand entdeckt hatte, dass die aus einem bestimmten Blickwinkel fotografiert aussieht, wie eins der Gemälde von Dali, der selbst nie in Bolivien oder überhaupt in Südamerika war … aber seitdem nennen sie diesen Wüstenteil dort eben nach ihm… macht sich touristisch ja auch ganz gut *lächel – und an den anderen Orten hatte man oft auch nicht mehr als 20 Minuten oder eine halbe Stunde, um ein wenig zu spüren, Fotos und/oder Videos zu machen, wie z.B. hier an der Laguna Colorada, einer einzigartigen Lagune in über 4.200 m Höhe, in der drei verschiedene Flamingoarten leben.

Balzende Flamingos in der Laguna Colorada Bolivien

Balzende Flamingos in der Laguna Colorada Bolivien

Wieso nun „im HIER & JETZT“, wie ich das in der Absatzüberschrift erwähnt habe? Nun, für mich waren diese Tage erfüllt mit der Anwendung der Schlüssel aus meinem oben schon erwähnten L+A+S=S los und L+E+B=E! Prozess! Diese Schlüssel begleiten mich zwar inzwischen seit über 11 Jahren, aber es ist immer wieder ein Erlebnis, wie die schlichte – und oft auch nur kurzzeitige – Anwendung der Schlüssel sofort das Bewusstsein, ja sogar Emotionen und Körperempfiindungen positiv beeinflusst!

Geburtstag in über 4.000 m Höhe feiern

Die vielfältig einzigartigen Plätze, die man zu sehen bekommt, entschädigen aber für viele Unannehmlichkeiten… angefangen vom Valle de la Luna gleich außerhalb von Tupiza, über Inkaruinen, Geisterstädte, Lagunen voller Flamingos, Termalbad unter freiem Himmel in über 4.000 m Höhe an Sitas Geburtstag, zu dem ihr die Köchin dann sogar einen Kuchen gebacken hat und wir mit einer französischen Gruppe noch bis relativ spät am Abend (also etwa bis 22.00 Uhr, was spät ist, weil man A müde von der Fahrt und der Höhe ist und B am nächsten Morgen wieder früh aufsteht, also zwischen 5:30 und 6:30) gesungen haben, wobei die kleine Gitarre rumging, die einer der Franzosen dabei hatte und jeder der wollte – auch Sita, die sowohl auf der Gitarre als auch stimmlich ein echtes Talent ist – einen Song gesungen hatte… ich hab dann einen selbst geschriebenen Song („The Message is Love“) gesungen…

Sungazing an einzigartigen Plätzen & Anwendung von L+A+S=S los und L+E+B=E!

Alexander Gottwald Sungazing im Salart de Uyuni

Alexander Gottwald Sungazing im Salart de Uyuni

Vor etwa zwei Monaten habe ich mit einer Praxis begonnen, die Sungazing heißt! Eine wunderbar einfache Technik, die ohne Dogmen usw. einfach angewendet werden kann. Sungazen war übrigens ein absoluter Knaller unterwegs… obwohl so wenig Zeit war, konnte ich jeden Tag meine derzeit 9 und ein wenig mehr Minuten durchführen. Am ersten Abend bin ich auf einen nahe an der Unterkunft gelegenen Berg geklettert, wo ich dann in etwa 4.500 m VÖLLIG allein war und auch meinen L+A+S=S los und L+E+B=E! Prozess – über den ich übrigesn derzeit ein Buch schreibe, in dem ich alle zwölf Schlüssel komplett veröffentlichen werde, die bisher nur meinen Coaching-Klienten für über 3.000 Euro verfügbar waren! – da oben komplett durchlaufen habe lassen und Obertonsingen mit den Spirits gemacht habe… da war der Impuls, weil es auch ein wenig bewölkt war, die Zeit ersatzweise ein wenig auszudehnen… es ergab sich dann, dass ich bis 666 Sekunden sungazen sollte und dann darüber hinaus, also 667, 668, 669 … und ich hörte, dass wir uns keine Sorgen machen sollen, dass die Apokalypse abgesagt ist …

Der Vulkan Uturuncu ruft mich…

Vulkan Uturuncu Bolivien August 2013

Vulkan Uturuncu Bolivien August 2013

Am zweiten Tag gab es in über 4.800 m Höhe eine für mich sehr faszinierende Begegnung. Einige Menschen hatten mir in den letzten Tagen vor der Abreise witziger Weise Infos über den Megavulkan Uturuncu geschickt und die spürbare Aktivität, die in den letzten Jahren in diesem zuvor schlafenden Riesen mit über 6.000 m Höhe festgestellt worden war. Auf einmal stand ich überraschend (ich wusste nicht, dass er auf der Reiseroute zu sehen sein würde) vor ihm und fühlte eine Anziehung, wie auf keinem anderen Punkt der Reise… die Spirits des Berges rufen mich, da hinauf zu gehen und oben eine Zeremonie abzuhalten… wenn Du Dich auch davon angezogen fühlt, schreib mir hier einen Kommentar unter den Blogpost!

Geysire und eine Zeremonie im Salar de Uyuni

Am Abend drauf konnte ich in über 5.000 m bei spuckenden schwefeligen Geysiren sungazen, was auch ein überwältigendes Erlebnis war. Am morgen danach vor der Unterkunft in 4.340 m Höhe und gestern dann im Salar de Uyuni direkt mit dem Sonnenaufgang, was auch einfach eine einzigartig schöne Erfahrung war… Natürlich war Sungazing dann auch in der Gruppe ein Thema. Viele wollten wissen, was das ist, warum ich das mache, ob es nicht gefährlich sei usw. selbst der bolivianische Fahrer war interessiert…

Alexander Gottwald Geysire Bolivien in über 5.000 m Höhe

Alexander Gottwald Geysire Bolivien in über 5.000 m Höhe

Am letzten Tag dann Incahuasi, die Kaktusinsel und der Salar selbst waren einmal mehr wunderschöne Erfahrungen. Oben auf der Kaktusinsel ist ein Ritualplatz der Aymara, wo ich auch noch einmal den L+E+B=E! Prozess, der mich die ganze Fahrt über – wie seit 11 Jahren – begleitet hat komplett mit allen Schlüsseln habe üben können. Dann im Salar, als die anderen beschäftigt waren, ihre üblichen „Funny Pictures“ zu machen, habe ich mit meiner Tochter Sita (von der übrigens auch die Fotos in diesem Blogpost stammen!)  eine schöne kleine Zeremonie aus der Quelle heraus für alle Wesen aller Richtungen und Dimensionen durchgeführt.

Alexander Gottwald Zeremonie Salar de Uyuni 2013

Alexander Gottwald Zeremonie Salar de Uyuni 2013

Der Cementerio de Trenes & Rückfahrt über Potosi

Unser Guide machte mit uns noch einen Abstecher zum „Cementerio de Trenes“ zum Abschluss, obwohl der Eisenbahnfriedhof nicht in der Tour enthalten war… nach einem Mittagessen ging es dann in den Bus nach Potosi, wobei diese Fahrt von 4 Stunden am Nachmittag dann noch mal ein weiteres unerwartetes Highlight war… die abwechlungsreiche Landschaft zwischen Uyuni und Potosi ist schlicht der Knaller… in D wäre das alle paar Kilometer ein anderes Naturschutzgebiet, das touristisch genutzt würde, in Bolivien fährt da gerade mal ein Bus durch und eine Mine vergiftet ein paar Kilometer weit den Fluss… durch Felsen, die an den Gran Canyon erinnern, bauen sie Hochspannungsmasten *lol … und man fährt an so vielen wilden Felsformationen, Sanddünen in über 4.000 m Höhe, Inkaruinen, Lamas und Vicunas vorbei, dass man kaum weiß, wann man die Kamera raushalten soll…
In Potosi gibt es dann so Sammeltaxen nach Sucre, wobei außer einem Minenarbeiter keiner mit einsteigen wollte … ich hab dem Fahrer dann 4 Plätze statt zwei für meine Tochter und mich abgekauft und durfte so dann auch bestimmen, dass die Musik aus blieb, was einer Erlösung gleich kam, nach der Beschallung durch unseren Fahrer auf der Tour… abends gegen 20:30 waren wir dann vor der Haustür in Sucre, wohin uns der Sammeltaxifahrer direkt gebracht hatte, weil ich ihm die vier Plätze abgekauft hatte…

So, das Buch über L+A+S=S los und L+E+B=E! ruft…

Ich wende mich nun den letzten Kapiteln meines Buchs über die drei bzw. eigentlich vier Prinzipien des L+A+S=S los und L+E+B=E! und seine 12 Schlüssel zu, die ich Dir vollständig in diesem Buch offenlegen werde, so dass Du in wenigen Wochen schon den kompletten Prozess dieses kraftvollen Selbst-Transformationsprozesses in Deinem Leben anwenden kannst, der Dich befähigen wird, unmittelbar aus der Präsenz der Liebe heraus zu leben, die nicht nur JETZT HIER IST, sondern die Du auch immer bereits BIST!

Alles (IST) Liebe,

Alexander Gottwald

Wie kam es zu diesem gemeinsamen Projekt mit Eugen Simon?

Das begann eigentlich ganz harmlos mit dem Interview, das ich im Mai für meinen Blog mit Eugen  geführt hatte. Darin unterhielten wir uns kurz vor Schluss darüber, dass wir ja vielleicht mal irgendwann in Bolivien was für sein Projekt 300 auf die Beine stellen könnten. Na ja, mit „vielleicht“ und „irgendwann“ haben es wohl weder Eugen noch ich so richtig und haben deshalb einfach direkt losgelegt …

Durch einen Tipp von Philly, deren Projekt INTI – eine Zeitschrift für arbeitende Kinder – wir hier in Sucre ja bereits seit 2011 unterstützen (klick hier, um Philly und ihr Projekt mit ein paar Euro per Paypal zu unterstützen!) und über das ich bereits 2011 hier berichtet hatte, bin ich auf ein Wohnheim für misshandelte Mädchen hier in Sucre aufmerksam geworden, in dem Eugen Simon, seine wunderbare Frau Barbara und ich gemeinsam in nur etwa 3  Monaten von Mitte Juni bis Mitte September 2012 dieses Ausbildungsprojekt für die Mädchen hier auf die Beine gestellt haben:

Video: Ausbildungsprojekt für misshandelte Mädchen in Bolivien von Eugen Simon und Alexander Gottwald

Hier im Video zeige ich in unter 10 Minuten, was da in den 3 (oder eben ab dem ersten Aussprechen der Idee 4) Monaten hier in Sucre für die Mädchen entstanden ist:

Wenn Dich das Video anspricht, gib ihm bitte einen „Daumen hoch“ und teile es mit Deinen Freuden in den sozialen Netzwerken! Herzlichen Dank!

Warum tun Eugen Simon und ich etwas für Kinder und Jugendliche?

Eugen zitiert ja gern seine Tochter, die gesagt haben soll: „Seid nett zu uns, denn wir suchen später das Altersheim für euch aus.“ Ich erlebe das so, dass in einer Welt, die immer mehr zu verblöden scheint, in der die öffentlichen Schulen immer mehr zu reinen Verbildungs- statt zu Bildungseinrichtungen werden, dass es genau dann darauf ankommt, dass Menschen, die in sich diesen Ruf spüren, diese Berufung, andere Menschen dabei zu unterstützen aufzuwachen, dass genau diese Menschen sich auch denen zuwenden, die unsere Unterstützung dringend brauchen!

Was ist meine Motivation gewesen, Eugen Simon dieses Ausbildungsprojekt im Mädchenheim vorzuschlagen?

Ich habe dieses Heim besucht und empfand die Lage als sehr bedrückend: Die Mädchen – die meisten von ihnen zuvor in ihren Familien misshandelt, viele auch sexuell missbraucht – können aus Sicherheitsgründen das Gelände praktisch nicht verlassen, leben also wie in einem Gefängnis, das sie vor ihren Verwandten schützen soll, das sie aber zugleich auch von vielem abschneidet, das wichtig und unterstützend im Leben eines jungen Menschen sein kann, wie z.B. Anregung und Inspiration, Information und Ausbildung!

Eugen Simon & Alexander Gottwald realisieren Ausbildungsprojekt für misshandelte Mädchen in Bolivien

Eugen Simon & Alexander Gottwald realisieren Ausbildungsprojekt für misshandelte Mädchen in Bolivien

Da eine Berufsausbildung, etwas praktisches tun zu können, für diese Mädchen der Ausgang aus einer nach unten weisenden Spirale und die Eintrittskarte in ein selbstbestimmtes Leben sein kann, finde ich es wunderbar, dass sie nun durch die großzügige Spende von Eugen und Barbara Simon diese Chance geboten bekommen!

Wie wird das Projekt bei den Mädchen aufgenommen?

Die meisten sehen es tatsächlich als Chance und beginnen, sich für den Umgang mit den Nähmaschinen und die Anleitung durch Susana, die Ausbilderin zu interessieren. Selbst Mädchen, die bislang eher durch Desinteresse aufgefallen waren, entwickeln Neugier und fangen an, sich mit den Möglichkeiten, die diese großzügige Spende von Eugen Simon mit sich bringt, positiv auseinander zu setzen.

Gibt es einen Imperativ, für erfolgreiche Menschen, anderen zu helfen?

Ich weiß es nicht, erlebe es aber so, dass ich gern die Energie, die in mir wirkt, mit anderen Menschen teile! Ich erlebe so viel Tatendrang in mir, so viel Elan, dass es mir Freude macht, diesen Elan auch mit anderen Menschen zu teilen! Und Eugen macht das ja nun sogar beruflich, seit er sein Buch Gedankendoping geschrieben hat, das Du hier kostenlos runterladen kannst, wenn Du möchtest und er seine Sprungbrettseminare durchführt, die auch 2013 wieder in Deutschland stattfinden werden! (Ja, Du bekommst ein Geschenk von mir, wenn Du Dich über diesen Link bei ihm anmeldest!) … Im Interview im Mai sagte Eugen, er wolle eben auch gern etwas abgeben, er könne nur ein Auto fahren, sich nur einmal am Tag satt essen … ich persönlich erlebe es einfach als Freude, die Essenz des eigenen Erfolges mit anderen Menschen zu teilen!

Was ist die Essenz des Erfolges für mich und Eugen Simon?

Eugen spricht da gern vom T.U.N., das er als Abkürzung für „Tag und Nacht“ sieht, während mich seit Jahrzehnten der alte Erich Kästner begleitet, der sagte: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“… Und während ich diesen Blogpost geschrieben habe, kam mir ein Song in den Sinn, der mich Ende der 80er Jahre begleitet hat, als ich das Abi vergeigt hatte und in Delmenhorst begann, für eine Weile in Fabriken zu arbeiten… Mick Jagger sagt es hier ja in ähnlicher Form auch gleich zu Beginn des Songs:

„No sittin‘ down on your butt
The world don’t owe you!“

auf deutsch: „Sitz nicht auf deinem Arsch rum,
die Welt schuldet dir nichts!“

Du möchtest aktiv mithelfen, hast Zeit und kannst spanisch?

Wenn Dich das Video und der Blogpost angeregt haben, selbst etwas tun zu wollen und Du möglicher Weise drüber nachdenkst, ob Du nicht mal ein paar Monate aus Europa weg gehen und Dir in Bolivien neue Anregungen und Perspektiven für Dein Leben holen willst, meld Dich gern bei mir. Es gibt hier viele Möglichkeiten, Dich in Projekte einzubringen (wir haben hier viele weitere Ideen und Kontakte) oder auch Dein eigenes zu realisieren. Wenn Du in der Lage bist, 500 Euro im Monat für Deinen Lebensunterhalt aufzubringen, kannst Du hier übrigens sehr gut leben. Ein bolivianischer Student lebt hier in der Regel von 10 – 20% dessen, während die Heimleiterin und die Ärztin im oben genannten Mädchenheim  für bolivianische Verhältnisse sehr gut bezahlt sind  und dennoch deutlich weniger als die o.g. 500 Euro pro Monat verdienen…

Ich freue mich auch, wenn Du den Blogpost einfach weiter empfiehlst und dazu auch die Knöpfe für die sozialen Netzwerke benutzt, die wir zu diesem Zweck hier mit eingebaut haben! Auch über Kommentare freue ich mich. Lass mich wissen, was Du zu diesem Thema fühlst, empfindest und denkst! Danke!

Alles (IST) Liebe,

Alexander Gottwald

 

Bolivianische Verfassung für Deutschland  statt EU-Vertrag?

In der Zeitschrift SEIN aus Berlin, ist ein Artikel erschienen, der die Verfassung Boliviens, wo wir inzwischen seit fast einem Jahr leben, als mögliches, ja wünschenswertes Vorbild für Deutschland heranzieht. Aus meinen alltäglichen Erfahrungen und Beobachtungen im Land habe ich einen Kommentar als Video erstellt und schreibe ein paar weitere Gedanken hier in diesen Blogpost.  Wenn Dich das Thema interessiert, lohnt es sich also, sowohl das Video zu schauen, als auch den Blogpost zu lesen! Hier zunächst das Video (am besten rechts unten den Vollbildmodus aktivieren, damit Du auch die Texte gut lesen kannst!):

Ich liebe Bolivien!

Bevor ich nun weiter schreibe, möchte ich Bolivien erst mal eine Liebeserklärung machen! Es ist wunderbar, hier zu leben, die Menschen sind meist freundlich und hilfsbereit, die Landschaft ist vielfältig, wie in kaum einem anderen Land, selbst das Klima weist alle Möglichkeiten auf, ganz gleich, ob man in alpinen Höhen, in sanfter Hügellandschaft, im Chaco oder in den Tropen leben will. Wenn ich also ein paar kritische Anmerkungen zur Realität im Lande mache, ist das nicht als Missfallen am Land Bolivien im Allgemeinen oder an seinem Präsidenten Evo Morales im Speziellen gemeint. Aus meinen Beobachtungen und den Berichten anderer Menschen hier vor Ort, hat sich einfach ein etwas differenzierteres Bild geformt, das ich gern hier mit Euch teilen möchte, zumal eben die Frage, ein Staatssystem gegen ein anderes auszuspielen, aus meiner Sicht insgesamt zu kurz greift, weshalb ich in meinen Lösungsvorschlägen auch darüber hinaus gehen möchte!

Autarkie und Voluntarismus sind die Antworten der Liebe

Zum Thema Autarkie möchte ich bemerken, dass die Liebe immer bereits autark ist, dass also ein Mensch, der die Liebe kennt, der weiß, wer er in Wahrheit IST, nicht mehr bereit sein wird, sich länger von irgend etwas anderem abhängig zu machen als von dieser Liebe! Diese Liebe IST allumfassend und schließt selbstverständlich auch den Körper in und den Planeten auf dem man als Mensch lebt, mit ein, so dass ich ja bereits davon geschrieben habe, dass aus meiner Sicht die Gründung von Familienlandsitzen – also der Schritt in die ökologische und ökonomische Autarkie – die Antwort der Liebe auf die Erfordernisse des Lebens darstellt und nicht irgendeine sozialistische Umverteilungspraxis, auch wenn sie sich wie das sogenannte „bedingungslose Grundeinkommen“ noch so menschenfreundlich gibt.

Voluntarismus ist ein für mich noch recht neuer Begriff – von der Wortwahl, nicht vom Sinn und der Bedeutung her – der für mich aber sehr klar macht, weshalb liebende Menschen keinen Staat brauchen und daher auch keinen gründen würden. Es gibt einige interessante Menschen zum Thema Voluntarismus. Mit einigen davon stehe ich seit einiger Zeit in losem Kontakt und werde die Forschung in diesem Bereich noch weiter vorantreiben. Zum Thema Staat gibt es etliche eindrückliche Videos. Da ich den Blog von freiwilligfrei.de ja bereits in meinem Video oben erwähnt habe, möchte ich als Beispiel dafür, wie ein demaskierendes Video über das Staatswesen aussehen kann, hier den von Oliver Heuler bei YouTube veröffentlichten Zweiteiler zum Vergleich zwischen Mafia und Staat anführen:

Wozu nun über Verfassungen schwätzen, die das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt werden?

Keine Ahnung … dafür fällt mir kein anderer sinnvoller Grund ein als der, dass man (noch) nicht verstanden hat, dass Politik und die von ihr ausgeübten politischen Systeme nur eines zum Ziel haben: Die bestmögliche finanzielle Abmelkung des Einzelnen! Ob sich das nun wie in Deutschland durch den Verlust staatlicher Souveränität in einer schaustellerisch dargebotenen Demokratie zeigt, oder wie in Bolivien durch eine derzeit vor einem sozialistisch gefärbten Hintergrund schaustellerisch dargebotene Demokratie, spielt für die von der jeweiligen Staatsform betroffenen Menschen nur eine sehr untergeordente Rolle.

Geht es hier also um Revolution?

Nein, aus meiner Sicht nicht im herkömmlichen Sinne! Es führt zu keiner Lösung, einfach nur zu versuchen, die gerade regierenden Systemmarionetten zu beseitigen und dann sich selbst oder jemand anders an die vermeintlich führende Position zu bringen. Aus meiner sicht kann das nur funktionieren, wenn immer mehr Menschen nach dem Motto leben: „Stell Dir vor, es ist Staat, und keiner geht hin!“ Dieses Modell kann in den eben beschriebenen Ausdrucksformen der Liebe – also der Autarkie und dem Voluntarismus – gelebt werden, wobei Voluntarismus eben letztlich bedeutet, dass ich keineswegs sozial gleichgültig werde, wenn ich autark lebe! Nein, im Gegenteil! Um autark leben zu können, ist es unerlässlich, mich freiwillig auch für die mich umgebenden Menschen zu interessieren und zu engagieren! Das ist für mich persönlich völlig logisch, denn wenn ich genau das nicht tue und folglich erwarte, dass das jemand anders  – der Staat – tun soll, werde ich natürlich nicht autark leben können, da dieser Staat, dann ja nicht nur die von ihm festgestellten vermeintlichen Probleme der anderen Menschen in meiner Umgebung für sie lösen, sondern mich selbst auch entsprechend reglementieren  wird.

Wie wird nun die Liebe lebbar?

Viele sagen mir: „Ja Du mit Deinen esoterischen Träumereien … der Mensch ist nun mal nicht so. Und deswegen brauchen wir einen Staat, Gesetze und eine Polizei.“ Aber die Frage ist ja, wer uns denn die Liebe ausgetrieben hat? Wer hat den Söhnen und Töchtern Gottes eingeredet, „die anderen“ seien Barbaren und man müsse sich dringend vor diesen Leuten schützen? Wir sind immer noch die, als die wir erschaffen wurden. Wir müssen uns nur er-innern, also das in uns wieder zum Vorschein bringen, das innen in uns lebt, das noch jenseits aller Gefühle und Gedanken unsere wahre Natur ausmacht! Nach etwa 7 Jahren intensiver spiritueller Suche, hatte ich das große Glück, aufwachen zu können, zu erkennen, wer ich wirklich BIN, was meine (und auch Deine!) wahre Natur immer bereits IST! Diese Selbsterkenntnis teile ich seitdem mit meinen Mitmenschen, was natürlich eine Form des Voluntarismus ist, da mich ja niemand dazu zwingt, ich aber spüre, dass die Erde auch für mich angenehmer zu bewohnen sein wird, je mehr Menschen aufwachen!

Wie kann ich selbst aufwachen?

Keine Angst, es ist kein jahre- oder gar jahrzehntelanges Meditieren dafür nötig! Es genügt, die Perspektive zu wechseln, einen anderen Blickwinkel auf die Realität anzuwenden.

Video zu L+A+S=S los und L+E+B=E!

Zu diesem Thema habe ich hier einen Artikel verfasst, der schon vor Dir vielen Menschen die Augen (und Herzen!) geöffnet hat. Ich freue mich sehr über Rückmeldung von Dir hier als Kommentar! Bitte teile diesen Artikel auch mit Deinen Freunden und Kontakten auf sozialen Netzwerken – eine Form umfassenden Voluntarismus‘ – damit möglichst viele Menschen auch aus Deinem Umfeld mit diesen wahrhaft lebensverändernden Gedanken in Kontakt kommen können! Um bei weiteren Artikeln dieses Blogs informiert zu werden, trag Dich bitte oben rechts in den Newsletter ein. Du erhältst dafür dann sogar noch ein kostenloses energetisches Dankeschön!

Was sind nun Deine Gedanken zu den hier im Artikel beschriebenen Ideen? Ich freue mich, mit Dir über die Kommentarfunktion dieses Artikels in einen persönlichen Austausch treten zu können!

Alles (IST) Liebe,

Alexander Gottwald

 

Weihnachten und spiritueller Materialismus

Bereits zum letzten Weihnachten hatte ich im Bewusstseinblog einen Artikel zum Thema „Warum ich Weihnachten nicht feiere“ geschrieben, den ich nach wie vor aktuell finde, so dass ich mich hier nicht wiederholen möchte. Wenn Du den Artikel letztes Jahr noch nicht gelesen oder Teile daraus wieder vergessen hast, lade ich Dich ein, oben auf den Link zu klicken und Dir meinen Artikel und das Video (noch mal) anzuschauen!

Spiritueller Materialismus in Bolivien

Auf unserer Reise zum Titicacasee, wo wir im Rahmen der Zeremonien zum 11.11.11 drei kraftvolle Rituale zur Verankerung der Erdkundalini an ihrem neuen Sitz im Titicacasee in Bolivien abhalten durften, hatten wir eine Begegnung, die ich schon im Video des ersten Teils des Reiseberichts zum 11.11.11 von den Zeremonien am Titicacasee angekündigt hatte.

Schau Dir hier einfach das für sich sprechende Video an, das ich spontan auf dem Kalvarienberg in Copacabana am 12.11.11 aufgenommen hatte, um Dir zu zeigen, wie spiritueller Materialismus in einer krassen christlichen Ausprägung funktioniert und teile es bitte auch mit Deinen Freunden:

Aufstieg zum Kalvarienberg in Copacabana, Titicacasee, Bolivien

Bereits unten am Fuße des Berges wird man von

Kalvarienberg Copacabana Jesus anbeten für Auto Haus Dollars

Diese Statue "Herz Jesu" fordert dazu auf, sich hier Autos, Häuser, Dollars zu erbetteln!

einer Horde an Händlern begrüsst, die Jesus in alter Tradition der berühmten Tempelreinigung (von der Historiker ja vermuten, dass sie wohl der wahre Hintergrund für seine Tötung gewesen sein dürfte!) sicher gern mal verjagt hätte (Matthäus 21,12ff; Markus 11,15ff; Lukas 19,45ff; Johannes 2,13–16), besonders wenn er dann beim weiteren Aufstieg auf den schon von den prähispanischen Indigenen als Huaca (heiliger Ort) bezeichneten Berg eine Statue vorgefunden hätte, deren in seinem Namen – ja sogar im Namen seines Herzens! – einladendes Schild diese Aufschrift

Spiritueller Materialismus - Schild an der Statue Corazon de Jesus Herz Jesu Beten für Auto Haus Dollars

Dieses Bild zeigt das Schild aus der Nähe, auf dem steht, dass man sich hier durch das Herz Jesu Autos, Häuser, Dollars erbetteln können soll.

trägt, die ich im Foto noch mal vergrößert habe, damit Du nicht denkst, ich habe mir das alles nur ausgedacht!

Spirituellen Materialismus erkennen & durchschneiden

Wenn also wie hier sichtbar wird, wie spiritueller Materialismus funktioniert, ist es natürlich wichtig, sich nicht hinter moralischen Vorwürfen zu verstecken, sondern auch die eigenen Praktiken zu überprüfen. Was mir in diesem Zusammenhang sehr geholfen hat, ist das Buch Spirituellen Materialismus durchschneiden des bekannten tibetischen spirituellen Lehrers Chögyam Trungpa. Diese klare Anleitung ist mir bereits vor über 20 Jahren in den Anfängen meiner spirituellen Praxis in dieser Inkarnation begegnet und ich freue mich umso mehr, diese kleine Kostbarkeit heute mit Dir in diesem Artikel teilen zu können!

Bitte teile die Liebe mit Deinen Freunden!

Videoblogs zu erstellen ist mit einer Menge Aufwand an Zeit und auch Geld verbunden. Ich freue mich also, wenn Du meine Anstrengungen wertschätzt und ein wenig mit dazu beiträgst, dass die Liebe, die hinter diesem Artikel steckt noch mehr Menschen zugänglich wird. Nutze daher bitte die Social Media Buttons hier im Artikel, teile das Video bei YouTube und sag es gern auch per Email an Deine Freunde weiter! Herzlichen Dank und weiterhin gesegnete und inspirierende Feiertage!

Alles (IST) Liebe,

Alexander Gottwald